*** DEINE BLACK WEEK 2022 BEI OMR EDUCATION! ***

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WARUM WIR VOR EINEM JAHR ZU SHOPIFY GEWECHSELT HABEN


Moin aus Hamburg,


vor fast einem Jahr sind wir mit unserem OMR Education Shop zu Shopify gezogen. Von Wordpress und WooCommerce kommend, gab es diverse Pain-Points, die wir mit dem Umzug lösen mussten. Unser Ziel war es, die Umsetzungsgeschwindigkeit zu erhöhen und weniger Tech-Ressource zu verbrauchen.


Wir dachten uns, es ist an der Zeit, ein kleines Fazit zu ziehen: Was hat uns der Wechsel zu Shopify gebracht? Welche Herausforderungen gab es? Welche Vor- und Nachteile bringt das Tool mit sich?


Endlich mehr Flexibilität im Marketing-Team

Schnelligkeit in der Umsetzung ist im Marketing einfach alles. Um diese Schnelligkeit auch aktiv auf die Straße zu bringen, muss ein Marketing-Team autonom und möglichst ohne Inanspruchnahme von Tech-Ressourcen agieren können. In der Praxis müssen Marketeers in der Lage sein, schnell neue Features auszuprobieren und ggf. wieder zu verwerfen.


Häufig kommen neue Features in Form von Apps oder Plugins auf die Website. Das war bei WooCommerce leider nicht ohne Weiteres möglich, weil hier ein neues Plugin gerne mal die komplette Seite zerschossen hat. Daher musste alles vorher sorgfältig getestet werden, was natürlich Tech-Ressource benötigt und damit den Verlust von Schnelligkeit bedeutet.


Shopify’s Pagebuilder macht den Alltag einfacher

Wird heute ein neues Template für eine Produkt- oder Collection-Seite gebraucht, können wir mehr oder weniger direkt mit der Umsetzung beginnen. Shopify bietet diverse Pagebuilder mit wirklich sehr guter Usability, die es selbst Laien ermöglichen, ansprechende Webseiten zu erstellen und für die unterschiedlichen Endgeräte zu optimieren.


Und Landingpages?

Auch hier haben wir seit der Umstellung in Sachen Umsetzungsgeschwindigkeit zugelegt. Je nachdem, wie komplex die gewünschten Designs sind, braucht die Umsetzung heute nur ein paar Stunden – Grüße gehen raus an meinen Kollegen Ravi. ;). Der Ravi zimmert die Dinger zusammen wie nichts …


Updates sind weniger ein Problem

Im früheren Setup stellten vor allem die wiederkehrenden Wordpress-Updates eine Herausforderung dar. Mit jeder neuen Version mussten wir die Kompatibilität der installierten Plugins testen. Nicht selten gab es dabei Schwierigkeiten und wir mussten Setups komplett neu aufsetzen bzw. Alternativen suchen.


Dieser Punkt ist hier ebenfalls verschwunden, da die in Shopify installierten Apps nicht über die nötige Integrationstiefe verfügen, um den gesamten Shop nachhaltig zu stören.


Closed vs. Open Checkout

Natürlich war es cool, dass man bei WooCommerce den gesamten Checkout-Prozess auf seine Bedürfnisse anpassen konnte. Das geht bei Shopify nur mit der Plus-Version.


Theoretisch hätte man eine 10-Step-Checkout-Form erstellen können. Mit unterschiedlichen Cross-Sells zum Beispiel zwischen der Vor- und Nachnamen-Abfrage. Natürlich ohne praktischen Sinn, aber möglich gewesen wäre es ;)

Manche Features, wie den "Order Bump", vermisse ich sogar auf der Checkout-Seite.


Bild: ein Order Bump in Action

Allerdings, und meine Meinung hat sich hier über die vergangenen Jahre immer weiter gefestigt: Eigentlich möchte ich mit dem Checkout meines Online-Shops gar nichts zu tun haben.

Wieso?

Nun ja, wo ich nicht rankomme, kann ich auch nichts kaputt machen.

Außerdem ist der Shopify-Checkout weit verbreitet und daher auch bei den Nutzer*innen bekannt. Du kannst also davon ausgehen, dass Shopify alles getan (und getestet) hat, um diesen Checkout zu perfektionieren.

Parallel dürften aktuell die besten Programmierer für Shopify an der (Weiter-)Entwicklung des Checkouts arbeiten.
Für uns bedeutet das: Um diese wichtige Sache brauchen wir uns nicht mehr kümmern. Wir müssen nicht testen, ob im Checkout noch alles funktioniert. Das machen jetzt andere für uns.

Unterm Strich haben wir also auch hier Zeit gewonnen.

Viele Apps, die wirklich was bringen
Shopifys App Store ist voll mit nützlichen Apps, die schnell installiert sind und deinen Store sofort nach vorne bringen. Fast jeder Use Case ist denkbar:


  • Cross-Sells auf der Produktseite
  • Post-Purchase Upsells
  • "Wieder auf Lager"-Benachrichtigungen bei aktuell ausverkauften Produkten
  • Fulfillment von digitalen Produkten
  • Bundling von Artikeln
  • usw.


Aus Marketing-Sicht war der Wechsel zu Shopify also ein echter Erfolg. Ein wirklicher Enabler und Time-Saver im Vergleich zu vorher.

Diese frei gewordenen Ressourcen, die zuvor in die Fehlerbehebung und Wartung des Shops geflossen sind, setzen wir heute für die aktive Weiterentwicklung ein.

Übrigens: das hier ist kein Shopify-Affiliate-Artikel oder Ähnliches, sondern nur ein Erfahrungsbericht nach einem Jahr Arbeit mit diesem Shopsystem – aus Marketing-Sicht.

Viele Grüße,
Chris


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